Eintrag vom 07-07-09 | 15:51

"Damenwahl"-CD im "Folker"!

 Danke, Rainer Katlewski! Bislang fühlen wir uns in der gesamten Medienlandschaft nur von einem verstanden - von dir! Und das nur, weil du uns verstehst. Das versteht kein Aas, aber ein As!

 Nur über die Sache mit den "älteren Herren" müssen wir nochmal reden... Alter Trinkerspruch: Man ist so alt, wie man sich füllt!

 Wir fühlen uns durch deine Zeilen im Folker gebauchpinselt und würden dir den deinen, solltest du in irgendeiner Weise Wert darauf legen, ebenso behandeln. Wäre mal ´ne richtige Herausforderung für Herrn Rösler, den alten Pinsel.

 Hier nun für alle, was in der neuen Ausgabe des "Folker" sowie unter www.folker.de zu lesen ist:

DIE MELANKOMIKER
... bitten zur Damenwahl

(High Live Records hlr-0002)
22 Tracks, 71:20

 Nein, Sie haben sich nicht verhört oder verlesen: Die ergötzlichen Ergüsse der beiden inzwischen älteren Herren Waldemar Rösler und Jürgen Denkewitz aus Delitzsch/Leipzig – oder vielleicht kommen sie doch black aus Insterburg? – sind wirklich komplett unsinnig und sinnlos, aber nicht geistlos, und sie reimen sich und machen Spaß.

 Das ist doch mal etwas.

 Einen köstlichen Unsinn verzapfen die Beiden, Nonsens in nettester Art mit Musik. Sie singen überwiegend freundliche Lieder, mal miteinander, mal gegeneinander, reimen auf Teufel komm raus, spielen mit Worten, kaum der Rede wert worüber, und warten am Ende auch noch mit kleinen Überraschungen auf.

 Natürlich geht es um Mädels, um ihre scheinbaren Rivalitäten – Denkewitz ist wohl der Produktivere -, um höchst seltsamste Phobien, aber letztlich sind das eben alles nur Sprachspielereien.

 Wenn schon Blödsinn, dann gekonnt und mit Niveau, dergleichen hört man doch gerne.

 Die Melankomiker sind ein eher seltenes Exemplar der Gattung intelligenter Unterhaltung, die klug und blöd zugleich sein kann.

Rainer Katlewski

 

 

Eintrag vom 26-09-07 | 11:47

 "MelanKomiker"−Interview zum "Zehnjährigen" in der Leipziger Volkszeitung vom 24.9.2007:

Die behagliche Pfarrscheune war rappelkistenvoll und vorn auf der Bühne zogen Jürgen Denkewitz und Waldemar Rösler sämtliche Register ihres Lieder machenden Könnens. Das Duo feierte am Samstagabend mit guten Freunden, treuen Fans und neugierigen Dazugekommenen 10 Jahre „Die MelanKomiker“. Die beiden gebürtigen Delitzscher („Wir sind demnach Hausgeburten“) spielten neben Titeln von bekannten Kollegen wie Klaus Hoffmann, Ludwig Hirsch Gerhard Gundermann und Reinhard Mey eine Vielzahl älterer und neuer eigener Songs. Ihre Markenzeichen – das exzessive Spiel mit Worten, die gefällige Selbstironie und nicht zuletzt die scheußlichen Verunglimpfungen, die sich Herr Rösler ständig von Herrn Denkewitz anhören muss – verzückten die Zuhörer in der Scheune.

Frage: Warum kommt Waldemar Rösler bei den Auftritten der MelanKomiker nie zu Wort?
Waldemar Rösler: Ich denk’ mir halt meinen Teil, denn ich bin die seriöse Hälfte. Deshalb bestehe ich eigentlich auch auf die Anrede Herr Diplom-Ingenieur und …
Jürgen Denkewitz: … das kannste vergessen. Den Mann kann man gar nicht siezen. Mich schon. Intern bestehe ich auch drauf.
Rösler: Ich auch, ich auch. Gut, als Kompromiss haben wir uns auf Herr Rösler als Anrede geeinigt.
Trotz aller Distanz, die in Ihren ersten Worten mitschwingt, sind Sie beide seit über 40 Jahren dicke Freunde. Wie funktioniert so was?
Denkewitz: Da müsste man Freundschaft zunächst mal definieren. Und vor allem 40 Jahre.
Tun Sie sich keinen Zwang an.
Denkewitz: Wir sind magnetisch.
Rösler: Man muss ehrlich sagen, es ist ja auch eine Zweckfreundschaft.
Wie sieht dieser Zweck aus?
Rösler: Das Kulturerlebnis an sich …
Denkewitz: … das bin ja ich.
Der eine macht den anderen fertig und fällt ihm dauernd ins Wort. Komische Freundschaft, finden Sie nicht?
Denkewitz: Nein, find’ ich nicht. Das ist eine subtilere Art von Liebe. Es ist wie in einer Beziehung zu einer Frau: Du musst die Schwächen des Partners ganz deutlich ansprechen, damit er ’ne Chance hat, sich irgendwann mal zu bessern. Ich gebe Herrn Rösler alle Chancen.
Worin besteht seine größte Schwäche?
Denkewitz: Mich zu ertragen. Oder ist das vielleicht sogar seine größte Stärke? Ich weiß es auch nicht.
Welche Stärke besitzt er noch?
Denkewitz: Er ist unser Multi-Instrumentalist, kann ganz viele Instrumente gleichzeitig spielen.
Was zeichnet den Herrn Denkewitz aus, Herr Rösler?
Rösler: Jetzt in Wirklichkeit?
Bitte.
Rösler: Jürgen ist unser Texter und Komponist. Ich mach’ ein bisschen mit in jüngster Zeit. Hier und da mal ein Arrangement.
Denkewitz: Mittlerweile steht es 50:50.
Rösler: Nee, nee. Die meisten Lieder sind schon von ihm, die Texte sowieso. Das muss an dieser Stelle mal gesagt werden. Er ist schon der treibende Keil des Unternehmens MelanKomiker.
Denkewitz: Stimmt nicht, die meisten Musiken kommen mittlerweile von ihm, weil ich ja nur beschränkte Fähigkeiten habe. Waldemar ist ganz klar der bessere Musiker.
Rösler: Nee, nee. Er spielt die Gitarre inzwischen genauso gut wie ich.
Wie war das in Ihrer Jugend, als Sie schon einmal zusammen musizierten?
Denkewitz: Da war ich auch schon der Schönere. Und der Herr Rösler war schon da der eindeutig bessere Musiker.
Rösler: Früher hab’ ich tatsächlich mal Musikschule gemacht. Akkordeon, mit sechs Jahren. Da war das Instrument größer als ich …
Denkewitz: … heute bin ich größer als er.
Rösler: Nach zwei Jahren hatte ich die Nase voll, weil ich Akkordeon einfach zu altmodisch fand.
Und dann kam Gerhard Münchmeyer, der Chorleiter der EOS Ehrenberg in Delitzsch.
Denkewitz: Mü hat alles geprägt, keine Frage. Er hat uns wahnsinnig gemocht.
Rösler: Bei ihm haben wir Noten lesen gelernt.
Denkewitz: Und hatten einen tollen Gesangsunterricht. Mit Druck. Deshalb können wir heute singen.
Nach der Penne kam die räumliche Trennung, ein jeder ging seinen beruflichen Weg. Wie lief Mitte der Neunziger Ihre persönliche Wiedervereinigung ab?
Denkewitz: Der Kontakt war die ganze Zeit da, wir haben halt nur nicht zusammen musiziert.
Rösler: 1996 stand er plötzlich mit der Gitarre in der Hand vor der Tür.
Denkewitz: Ich kann nicht alleine auf der Bühne sein. Also haben wir gesagt: „Wir sind jung, wir sind stark, wir brauchen das Geld, also lass’ uns zusammen was versuchen.“ Das ging früher und das ging gleich wieder.
Rösler: Er hat mich ein bisschen zurück ins Leben geholt. Als Herr Diplom-Ingenieur und Familienvater ist man schnell weg vom kulturellen Fenster. Ich hatte zu dem Zeitpunkt nicht mal mehr eine Gitarre.
Denkewitz: Der Rest ging im Selbstlauf.
Wie steht’s momentan ums Geschäft?
Denkewitz: Könnte besser sein, ist aber auch nicht schlecht. Man kennt uns inzwischen sogar im Westen.
Gibt’s Probleme im Westen?
Denkewitz: Bis auf zwei, drei sächsische Scherze verstehen die alles. Trotzdem werden wir immer noch als Exoten angesehen. Ich sag’ dann immer: „Hallo, Ihr dürft auch schon rüber, ist jetzt erlaubt, könnt’ ruhig mal gucken kommen.“ Dann freuen sich alle und lachen. Wir mit.

Gespräch: Dominic Welters

Eintrag vom 17-07-07 | 22:01

„Alabaster-Körper"-CD im „Folker“

 

 Ein Wunder ist geschehen, denn im „Folker“ 04/2007 wurde unsere neue CD registriert und sogar mit mehr als einem Satz erwähnt. Das werden wir ihm nie vergessen:

 

Die wichtigsten Themen für die Herren Jürgen Denkewitz und Waldemar Rösler lauten Jürgen Denkewitz und Waldemar Rösler. Diesem, für sie so bedeutsamen Duo aus Leipzig widmen sie die meisten ihrer Lieder und Gags und setzen ihnen musikalische Denkmälerchen.

 Sie necken, sich, sie kalauern, sie geben ironisch ein wenig an, sie singen und moderieren, sie palavern und musizieren.

 

 „Neues vom Liedermacherstrich“ heißt der Untertitel der CD, die Herren sind halbnackt auf dem Cover zu sehen, sie schrecken also vor keiner Neckigkeit zurück.

 

 Was die Albernheiten aber nun so verträglich gestaltet, ist, daß die beiden Kleinkunststricher ihr Handwerk so gut beherrschen. Ihre Texte, ihr Gesang und die abwechslungsreiche Musik kommen leichtfüßig und leichtsinnig daher, sodaß man sehr geneigt ist, dem verzapften Unsinn freundlich schmunzelnd zu lauschen.    

                                                         Rainer Katlewski                

Eintrag vom 12-09-06 | 14:10


„Die MelanKomiker“ spielen hier und da (Ruft einfach Jürgen an und fragt!) sowie u.a.  

am 4.September 2010 ab 20 Uhr "Damenwahl" im "Singenden Klingenden Räumchen" der Hafenstraße Meißen

http://www.hafenstrasse-meissen.de/


am 16.September 2010 ab 20 Uhr Leipzig-Premiere "Frauen-Flüsterer" im Palmengarten Leipzig

www.palmengarten-leipzig.de


am 24.September 2010 ab 20 Uhr "Frauen-Flüsterer" in der Kulturmühle Bischheim

www.kulturmuehle.de


am 3.Oktober 2010 ab 18 (!!) Uhr "Frauen-Flüsterer" im Palmengarten Leipzig

www.palmengarten-leipzig.de


am 7.Oktober 2010 ab 20 Uhr "Best off - Das Beste vom Feinsten - Melankomiker-Hits aus zwei Jahrtausenden" im Restaurant "Zum Kuckuck" in Forst

www.zum-kuckuck.de 


am 29.Oktober 2010 ab 20 Uhr "Frauen-Flüsterer" in der Weinhandlung Römer in Bad Karlshafen

www.weinhandlung-roemer.de 


am 13.November ab 20 Uhr "Best off, Das Beste vom Feinsten - MelanKomiker-Hits aus zwei Jahrtausenden" im "Café Esprit" Taucha

www.cafe-esprit-taucha.de


am 17.November 2010 ab 20 Uhr "Frauen-Flüsterer" im Palmengarten Leipzig

www.palmengarten-leipzig.de


am 22.November ab 20 Uhr "Alabaster-Körper" in der Kulturmühle Bischheim

www.kulturmuehle.de

am 23.November ab 20 Uhr "Das Beste vom Feinsten - Melankomiker-Hits aus zwei Jahrtausenden" in der Kulturmühle Bischheim

www.kulturmuehle.de

am 2.Dezember 2010 um 20 Uhr "Frauen-Flüsterer" im Alten Ballsaal des Bräustübl in Berlin

www.braeustuebl.de


am 3.Dezember 2010 um 20 Uhr "Damenwahl" in der Kunstmühle Ludwigsdorf/Görlitz

www.kunst-muehle.de 

am 9.Dezember 2010 ab 20 Uhr "Damenwahl" in "Franks Kleinkunstkeller" in Dresden

www.kleinkunstkeller.de


am 17.Dezember ab 20 Uhr "Das Beste vom Feinsten - Melankomiker-Hits aus zwei Jahrtausenden" in der Kulturmühle Bischheim

www.kulturmuehle.de  


am 18.Dezember ab 20 Uhr "Frauen-Flüsterer" in der Kulturmühle Bischheim

www.kulturmuehle.de

am 14.Februar 2011 ab 19 Uhr "Damenwahl" in der Stadtbibliothek Halberstadt

http://www.halberstadt.de/?id=104140000928


am 5.März 2011 ab 20 Uhr "Frauen-Flüsterer" in der Scheune im Pfarrgarten Schenkenberg

www.pfarrscheune-schenkenberg.de

am 2.Juni 2011 ab 20 Uhr "Frauen-Flüsterer" in der "Sonnenhof-Scheune" in Reichenberg bei Moritzburg

www.hotelgarnisonnenhof.de


am 8.Oktober 2011 ab 20 Uhr "Frauen-Flüsterer" im Kulturzentrum "Das Haus" Altes Lager

www.dashaus-alteslager.de


am 12.November 2011 ab 19.30 Uhr "Frauen-Flüsterer" im Rathaussaal Grimma

www.grimma.de



Unglaubliche News:

Die Herren Waldemar Rösler und Jürgen Denkewitz trugen sich Anfang 2006 ins „Goldene Buch“ der Stadt Bad Karlshafen ein. Städte dieser Welt, reagiert endlich!!!


Beobachtet vom Bürgermeister und Herrn Denkewitz verewigt sich Herr Rösler im „Goldenen Buch“…

Geschafft! Und ohne sich zu verschreiben! Ein aufmunternder Klaps vom Bürgermeister als Dankeschön!

Nun Herr Denkewitz, der, scheint es, Übung in solchen Sachen hat. Selbstwußtsein am Griffel, das ist sein Ding. Der Bürgermeister honoriert dies ebenso wie ein gedemütigter Herr Rösler.

Während der Bürgermeister in Jubellaute ausbricht, versucht Herr Rösler durch einen direkten Blick in die Kamera die Aufmerksamkeit auf sich zu lenken. Um die Sinnlosigkeit dieses Unterfangens wissend, schmunzelt Herr Denkewitz gönnerhaft. Derweil bildet Herr Rösler allein kraft seines Neides links von seinem Kopf eine Luftblase.

Dieses Ereignis muß gefeiert werden. Zu einer Frisurendiskussion treffen sich „Liederjan“ Jörg, der unvergleichliche Michael A. und Herr D., wobei Herrn A. das Thema dann doch nicht interessiert…

Währenddessen stoßen Herr Rösler und Hanne von „Liederjan“ ständig unabsichtlich mit den Köpfen zusammen. Und wieder erscheint neben Herrn Röslers Kopf diese seltsame Luftblase… Diesmal aber rechts. Ein Tausendsassa!

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